Facelift

Dauer der Behandlung: 3 – 4 Stunden
Behandlungsmethoden: Minilift, Halslift, Stirnlift, Augenbrauenlift
Betäubung: örtliche Betäubung, Dämmerschlaf, Vollnarkose
Nachbehandlung: Wundkontrollen nach 1 und 3 Tagen
Fadenzug: nach 7 – 10 Tagen
Gesellschaftsfähigkeit: nach 1 – 2 Wochen
Kosten: ab 6000 Euro + MWST (Vollnarkose zzgl. 1600 Euro)

Gesicht_Facelift

Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität und Spannkraft. Oft fühlen sich Patienten noch jung und vital, und sehen im Spiegel ein ganz anderes Bild. Ein müder Blick, Nasolabialfalten, Stirnfalten, Krähenfüße, niemand sieht das gerne im Spiegel. Wer sich mit tiefen Falten und abgesunkener Haut nicht abfinden möchte, und an dauerhaften Ergebnissen interessiert ist, für den kommt ein Facelift in Frage.

Wann ist ein Facelift empfehlenswert

Alterserscheinungen sind subjektiv. Wer sich schon an kleinsten Fältchen stört, wird ein Facelift früher in Betracht ziehen, als jemand, den erst tiefere Falten und stark erschlaffte Haut an eine ästhetisch-plastische Behandlung denken lassen. Doch frühe Anzeichen der Hautalterung lassen sich normalerweise mit minimalinvasiven Methoden, wie Fillern oder einer Botoxbehandlung korrigieren. Bei stärkeren Alterserscheinungen ab dem 40. Lebensjahr ist ein Facelift jedoch meist die effektivere Alternative. Nur so kann ab diesem Zeitpunkt ein erfrischendes, verjüngtes Hautbild erreicht werden.
Grundvoraussetzung für diesen Eingriff ist ein guter allgemeiner Gesundheitszustand. Erkrankungen sollten mit dem behandelnden Arzt im Vorfeld abgesprochen werden, da sie den Eingriff gefährden können. Diese und weitere Punkte werden jedoch im Aufklärungsgespräch ausführlich besprochen.

Vor dem Facelift

Hat sich der Patient für ein Facelift in unserer Praxisklinik entschieden, erfolgt im Vorfeld ein ausführliches Beratungsgespräch. Hier werden Voruntersuchungen, Risiken, Wünsche und Möglichkeiten besprochen. Es ist von enormer Wichtigkeit, den Patienten gut aufzuklären, damit ein individueller Eingriff erfolgen kann, und die Erwartungen des Patienten erfüllt werden können.
Auf blutverdünnende Medikamente wie beispielsweise Aspirin, sollte eine Woche vor der Operation verzichtet werden. Wird das Facelift in Vollnarkose durchgeführt, werden präoperative Maßnahmen ergriffen, wie die Erstellung eines Blutbilds, und ein EKG. Rauchern wird dringend geraten, zwei Wochen vor dem Facelift das Rauchen einzustellen oder wenigstens stark zu reduzieren, da sich der Nikotinkonsum negativ auf die Wundheilung aus.

Ablauf eines Facelifts

Um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen und keine Einheitsmasken zu erschaffen, sind wir mit äußerster Sorgfalt darauf bedacht, die individuellen Gesichtszüge des Patienten wieder herzustellen. Damit nicht nur eine perfekte vitale Wirkung erreicht wird, sondern auch ein dauerhaft zufriedenstellendes Ergebnis garantiert werden kann, setzt die moderne ästhetische Chirurgie auf die Nachhaltigkeit dieser Operation. Es wird also nicht mehr, wie früher, nur die obere Hautschicht gestrafft, sondern zugleich das gesamte Muskel- und Bindegewebe unter der Haut. Auf diese Weise lässt sich ein andauernder Verjüngungseffekt von bis zu 10 Jahren gestalten. Der Eingriff kann, je nach individuellem Befund und Ausgangslage, 3-4 Stunden in Anspruch nehmen. Er kann sowohl in lokaler Anästhesie, Dämmerschlaf, als auch in Vollnarkose durchgeführt werden.

Methoden des Faceliftings

In der heutigen ästhetischen Chirurgie haben sich die Techniken stetig verbessert und erneuert. Nehmen wir beispielsweise die Tiefe der Gesichtsstraffung. In früheren Zeiten wurde nur die oberste Hautschicht gestrafft, was einen enttäuschend kurzen Effekt hatte. Jetzt wird die Stützschicht der Haut (SMAS=superficial muscular aponeurotic system), also das Binde- und Muskelgewebe unter der Hautoberfläche auch gestrafft und wir erreichen dauerhafte, verjüngende Ergebnisse.
Natürlichkeit ist das oberste Gebot. Einheits-Operationen und Standardprozeduren haben in der Vergangenheit viele puppenhafte “Einheitsmasken” geschaffen. Um aber ein möglichst natürliches Bild zu kreieren, müssen die Gesichtsproportionen im Vorfeld exakt bemessen und studiert werden. Verschiedenste Operationsmethoden und Verfahren werden dann für eine optimale Versorgung des Patienten zusammengestellt.

Um ein Hals-Wangen-Lift durchführen zu können, muss ein diskreter Schnitt im Haaransatz gesetzt werden. Der Schnitt beginnt am Jochbein, verläuft vor den Ohren, um die Ohrläppchen herum, bis hin zum Haaransatz hinter den Ohren. Durch das Platysma-SMAS-Lifting werden die wirksamsten Ergebnisse erzielt. Hier werden tiefere Schichten im Binde- und Muskelgewebe angehoben und an ihre früheren Positionen versetzt. Die Haut wird ohne Spannung darüber gelegt und die überschüssige Haut anschließend entfernt. Auf diese Weise erzielt der erfahrene Chirurg ein harmonisches Ergebnis, das auf den ersten Blick nicht als chirurgischer Eingriff enttarnt wird.
Weniger effektiv, aber mit einer kürzeren Heilungsphase und weniger Risiko, verhält sich das
MACS-Lifting. Diese Methode strafft das unter der Haut gelegene Gewebe lediglich durch Nähte. Außerdem lässt sich diese Methode sehr gut mit anderen Liftings kombinieren. Denkbar wären vor allem ein Schläfen-, Brauen-, oder Stirnlifting. Hierbei wird über Zugänge im behaarten Kopfbereich die entsprechende Struktur mobilisiert und gestrafft. Auch die Behandlung des Mittelgesichts, mit Nasolabialfalten und eingefallenen Wangen, kann mit dem MACS-Lift wunderbar kombiniert werden. Der Zugang wird in diesem Fall am Unterlid angesetzt. Natürlich sind auch Ober-und Unterlidstraffungen eine gängige Kombination.

Nach dem Facelifting

Um den Heilungsverlauf optimal zu unterstützen, wird dem Patienten nach der Operation ein Turbanverband angelegt. Auf diese Weise werden die Wundränder durch leichten Druck zusammengehalten. Kühlung, etwa durch eine kühlende Maske (Hilotherm®), hält die möglichen Schwellungen möglichst gering. Von äußerster Wichtigkeit ist die Schonungszeit. Der Patient sollte sich nach der Operation unbedingt eine Auszeit gönnen, ohne sich sportlich zu betätigen oder sich im Haushalt oder Berufsleben zu verausgaben. Schon nach etwa einer Woche können die Fäden gezogen werden. 3-4 Wochen nach der dem Eingriff ist die Heilungsphase im Normalfall abgeschlossen. Schwellungen und leichte Hämatome klingen ab und der Patient ist ab diesem Zeitraum wieder gesellschaftsfähig.
Auf Rauchen, Sonnenbaden und Sport muss für mindestens 3 Wochen verzichtet werden.

Risiken eines Facelifts

Wie bei jedem operativen Eingriff muss der Patient mit möglichen Risiken rechnen. Ein Facelifting unter Vollnarkose ist mit den herkömmlichen Narkoserisiken verbunden. Bei gesunden Patienten treten Komplikationen bei einem Facelift jedoch nur sehr selten auf. Durch einen erfahrenen Chirurgen, wie Herrn Dr. Dannemann wird das Risiko zusätzlich minimiert. Nachblutungen, Sensibilitätsstörungen und Asymmetrien treten nur in extrem seltenen Fällen auf. Sollten Asymmetrien auftreten, können diese im Nachhinein korrigiert werden.

Facelift und andere Verfahren

Da der natürliche Hautalterungsprozess im Normalfall nicht nur die Erschlaffung der Haut mit sich bringt, bietet es sich an, das Facelift mit anderen verjüngenden Verfahren zu ergänzen.
Da die menschliche Haut ab einem gewissen Alter auch immer weniger Kollagen produziert, verliert die Haut zusätzlich an Volumen. Das heißt, vor allem die Wangen wirken eingefallen und ausgemergelt. Eine Kombination des Facelifts mit einer Eigenfettbehandlung ist aus diesem Grund sehr empfehlenswert. Durch die Aufpolsterung mit Eigenfett werden nicht nur die Gesichtszüge praller und jugendlicher, sondern die natürliche Kollagenproduktion wird wieder angekurbelt. Die Haut wirkt vitaler und frischer!
Für dieses Verfahren werden eigene Fettzellen benötigt. Diese werden vorzugsweise an den Problemstellen Unterbauch, Oberschenkeln oder Hüfte durch eine Absaugung entnommen und danach aufbereitet. Anschließend werden die Zellen an die entsprechenden Stellen injiziert.
Möglich ist selbstverständlich auch die Kombination mit Microneedling. Auf diese Weise kann der Teint merklich aufgefrischt werden. Mit Hilfe feinster Nadelstiche kann die Haut zur Nachbildung von Wachstumsfaktoren und somit zur erneuten Produktion von Kollagen angeregt werden. Das Facelift erzeugt die jugendliche Straffung, das Microneedling sorgt für einen frischen Teint.
Oft ist es auch nötig, das Facelifting mit Oberlid- oder / und Unterlidstraffungen zu verbinden, um ein einheitliches, natürliches Ergebnis zu gewährleisten. Möglich sind aber auch Kinnkorrekturen oder Lippenvergrößerungen.
Je nach Ausgangslage kommt die eine oder andere Kombination für den individuellen Patienten in Frage. Ob und wie diese Schritte eingeleitet werden, entscheiden Chirurg und Patient gemeinsam.

Kontakt

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