Parodontosebehandlung

Abhängig von der Schwere der Parodontitis und der zugrundeliegenden Ursache empfehlen wir eine Parodontitis-Behandlung alle 3-6 Monate. Oft wird unterschätzt, wie schwer die Konsequenzen einer unbehandelten Parodontose durch mangelnde Mundhygiene sein können. Genetische Faktoren können die Entstehung der Erkrankung zusätzlich begünstigen. Bleibt eine Parodontitis unbehandelt kann dies in einem Zahnfleischrückgang bis hin zum Zahnverlust resultieren.

Was ist Parodontose?

Unter einer Parodontose oder medizinisch korrekt Parodontitis versteht man eine Zahnfleischentzündung, die durch Bakterien auf dem Zahnbelag oder in den Zahnfleischtaschen hervorgerufen wird. Diese Bakterien greifen das Zahnfleisch sowie den Zahn an. Dies äußert sich für den Betroffenen beispielsweise durch Zahnfleischbluten, Rötungen, Schwellungen oder Mundgeruch. Bleibt die Entzündung lange unbehandelt, geht das Zahnfleisch zurück und die Knochensubstanz baut sich dauerhaft ab. Dadurch wird der gesamte Zahnhalteapparat gefährdet. Deshalb ist es sehr wichtig, bei Verdacht auf eine solche Entzündung umgehend den Zahnarzt aufzusuchen.

Wie läuft eine Parodontosebehandlung ab?

Die Parodontose tritt in verschiedenen Stadien auf. Je nachdem, in welchem Stadium sich der Patient befindet, wird eine Parodontosebehandlung in unserer Praxisklinik in München individuell angepasst. Dafür untersuchen wir zunächst gründlich Ihre Zahnsituation.
Die Basisbehandlung für Patienten mit Parodontose im Anfangsstadium zielt auf eine Entfernung der schädlichen Bakterien ab. Diese bilden den Ursprung der Parodontose und werden daher gründlich von uns entfernt. Die Zahnoberflächen werden gesäubert und der gesamte Mundraum von den säureausscheidenden Bakterien befreit. Nur so kann ein langfristiger Schutz gewährleistet werden.
Besteht die Parodontitis schon länger und befindet sich in einem fortgeschrittenen Stadium, kommt eine parodontalchirurgische Behandlung infrage. Das Ziel hierbei ist, das Gewebe sowie den Knochen wieder aufzubauen.

Häufig gestellte Fragen zur Parodontitis

Kann einer Parodontitis vorgebeugt werden?
Wie bei jeder zahnmedizinischen Erkrankung besteht die optimale Vorsorge aus einer einwandfreien häuslichen Zahnpflege. Die Patienten sollten bestenfalls zweimal täglich Zähneputzen und auch die Zahnzwischenräume nicht vernachlässigen. Diese kann man am besten mit Interdentalbürsten oder Zahnseide von Rückständen befreien. Da die häusliche Mundhygiene jedoch nur selten ausreicht, empfiehlt es sich, einmal jährlich die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt wahrzunehmen. Hierbei werden die Zahnbeläge gesäubert, was es den Bakterien erschwert, sich dort abzulagern.
An welchen Symptomen erkenne ich eine Parodontose?
Patienten im Frühstadium einer Parodontose klagen meist über Zahnfleischbluten, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch oder auch Mundgeruch. Bei einer länger bestehenden Parodontose sind die Symptome ein Abbau der Knochensubstanz und des Zahnfleischs. Bei Verdacht auf eine Zahnfleischentzündung raten wir Ihnen dringend, einen Zahnarzt aufzusuchen.
Welche Faktoren begünstigen eine Parodontose?
Ohne Zahnbeläge (Plaque) können keine Bakterienansammlungen und somit auch keine Parodontose entstehen. Somit ist eine gute Zahnpflege der optimale Schutz vor Belägen, welche die Erkrankung häufig begünstigen. Weitere Risikofaktoren sind Stress, Rauchen und einige Allgemeinerkrankungen, wie beispielsweise Diabetes. Jedoch führen diese Faktoren ohne Zahnbeläge nicht zu einer Parodontose. Im Vordergrund zur Vorbeugung steht also von Beginn an ganz klar die Reinigung der Zähne und der Zahnzwischenräume.
Ist eine Parodontosebehandlung schmerzhaft?
In unserer Praxisklinik achten wir auf eine besonders schonende Behandlung bei der im Normalfall keine Schmerzen auftreten. Für Patienten, die unter Zahnarztangst leiden, bieten wir jedoch spezielle Anästhesiemethoden an, um Ihnen den Aufenthalt in unserer Praxisklinik so angenehm wie möglich zu gestalten.
Kann eine Parodontose ansteckend sein?
Bei einer Parodontose handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Dass eine Parodontose von der Mutter auf ihr Baby oder beim Küssen von dem einem Partner auf den anderen übertragen wird, ist dennoch eher unwahrscheinlich.
Was passiert, wenn eine Parodontose nicht behandelt wird?
Eine Parodontose im fortgeschrittenen Stadium kann deutliche Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit des Patienten haben. Die Nichtbehandlung einer Parodontose macht das Auftreten von Risikoschwangerschaften, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Diabetes wahrscheinlicher.

Kontaktieren Sie uns

Sie weisen Symptome einer Parodontose auf und brauchen zahnmedizinische Beratung? Gerne sind wir in unserer Praxisklinik in München für Sie da! Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch unter 089 / 189 043 311 oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular.